Jugendrotkreuz in Holland Drucken E-Mail
Wir, die Kinder und Jugendlichen des DRK waren vom 1.5. bis 5.5.2005 im Summercamp „Heino“ in den Niederlanden. Heino ist eine kleine Stadt in Holland.
Nach ca. 6 Stunden (mit Rast) waren wir, das sind 25 Personen mit 3 Bussen in Heino angekommen.

In unserem Haus bezogen wir erst einmal die Betten und erkundeten das Summer- camp.

Gerade an diesem Tag war es sehr heiß. Bloß gut, dass es dort einen See gab. Fast alle gingen baden.

Das Wasser war zwar nicht so schön, aber wir konnten uns abkühlen. Abends verwöhnte uns die Camp-Küche. Es war der chinesische Tag. Trotz der Anstrengungen der Fahrt bei den hohen Temperaturen, dachte um 22.00 Uhr (da sollten wir schlafen gehen), niemand ans Schlafen. Wir glauben, dass ca. 24.00 Uhr dann endlich Ruhe einkehrte.
Am Montag hatten sich unsere Betreuer, Frau Wende, Frau Gamalski, Herr Martius und Herr Gamalski was ganz „tolles“ einfallen lassen. Wir gingen in den Ort Heino – ein Fußmarsch von ca. 20 Minuten, der uns endlos lang vorkam. Sofort fielen uns bekannte Discountmärkte wie ALDI und Schlecker ins Auge. Die ersten Einkäufe wurden getätigt.

Nach dem Mittag stand dann für die „Kleinen“ Ponnyreiten auf dem Plan. Das war sehr lustig, denn sie durften die Ponnys nach dem Reiten auch noch auf die Wiese bringen. Die „Großen“ konnten sich in der Zeit mit Ballspielen oder ausruhen die Zeit vertreiben.
Abends durften wir Tiere füttern. Wer hat schon einmal erlebt, dass man Lamas, Emus, Esel, Pfauen, Truthäne, Dammwild, Rotwild, Zicken u.a. mit der Hand füttern kann und mittendrin ist.
Nachdem jeder seinen Eimer verfüttert hatte, ging es zum Abendbrot. Heute wurde gegrillt und danach ging es zur Disco.

Am folgenden Tag fuhren wir nach Amsterdam. Eine Grachtenfahrt war geplant. Von der Grachte aus sahen wir viele historische Gebäude z.B. das Anne-Frank-Haus.

 

Wir in Amsterdam


Grachtenfahrt


Danach hatte jeder die Möglichkeit in der Stadt zu schoppen, was auch von allen genutzt wurde. Während der Rückfahrt war Stau. Zum Glück hatte die Küche die Telefonnummer von Frau Gamalski, so dass wir dann auch unser Abendbrot bekamen. Da ja die Holländer abends warm essen, so wie wir zu Mittag, stand alles in einer Warmhaltebox in unserem Haus.

Essen fassen


Danach ging es ins Schwimmbad.
Am Mittwochvormittag spielten wir Minigolf. Die Bahnen waren sehr schwierig und aus dem Grund doppelt so lustig. Am Nachmittag konnten wir uns in der Sporthalle müde machen.
Andy Gamalski und Andy Martius spielten mit uns Fußball, Volleyball, Hand- und Basketball.
Nach dem Abendbrot (Italienisch) sahen wir uns im Kino den Film „Nemo“ , natürlich auf Deutsch an. In der Zwischenzeit hatten schon einige, die nicht ins Kino wollten, ein Feuer entfacht, wo wir dann alle Stockbrot backen konnten. Natürlich waren da Tom und Tony, die auch bei der Feuerwehr in Jerichow sind, die Chefs.

Am letzten Tag, den Herrentag, mussten wir früh aufstehen. Das Haus musste ordentlich und sauber nach dem Frühstück übergeben werden. Danach war Abreise. Wir schliefen erst einmal alle. Nach ca. 6 Std. (natürlich war eine der Pausen, wie bei der Anreise, bei Mc Donalds).
Wir beide möchten uns im Namen aller auf diesem Wege beim DRK, der uns die Fahrt mit den Bussen ermöglichte und auch bezahlte, und unseren Betreuern bedanken.


Monika Rockrohr
Nico Pfeil